Donnerstag, 9. August 2012

Baskenland, oh Du meine Heimat

(oder eher Wahlheimat eben)
Man kann sich ja denken daß es ganz lustig ist wenn 2 Schwarzwälder Eltern auf 2 Baskische Eltern treffen oder treffen müssen weil sich Ihre Kinder schon länger mal getroffen haben, dass es aber dann kulturell und verständigungsmässig ganz unkompliziert  war hat mich doch etwas überrascht. So geschehen unlängst als ich mit meinen Eltern zu Xeber‘s Eltern gedüst bin.
Bei dieser Reise kam mal wieder ganz deutlich ans Tageslicht, dass auch 1000 km und die unterschiedlichsten Wurzeln im Prinzip nicht viel ausmachen was das typische Verhalten von Vätern und Müttern im fortgeschrittenen Alter angeht ;-) Die Väter sind mit einer Zigarre und einem Gläschen Wein im Glück, wobei da gäbe es für den Markgräfler doch zu bemängeln dass eben nur ein Gläschen anstelle eines ¼ Liters serviert wird, aber sei‘s drum es wird ja nachgeschenkt.

Die Damen sind zufrieden wenn sie ein bisschen was erzählen können. Im Prinzip reicht es dann auch schon wenn man zumindest das Gefühl hat dass die „Gegenmutter“ schon weiß was gemeint ist.
ich
So verbringen wir bei herrlichem Sonnenschein eine abwechslungsreiche Woche.  Hier noch ein paar Bilder um sich einen Einblick zu verschaffen. Ich weiss nicht wie oft ich wahrscheinlich schon immer dieselben Motive knipse und vermutlich auch noch wiederholt poste :-)



Samstag, 21. Juli 2012

Ligo Krasi Ligo Thalassa

bei Kreta denke ich sofort an Olivenöl und klares, kühles Meerwasser.... so ist es dann auch, beides ist gegeben. Natürlich hat es auch noch mehr zu bieten, auf dieser mit 300 Sonnentagen im Jahr so typischen Mittelmeerinsel.
Die Vorraussetzungen für diese 1 Wöchige kurzreise waren natürlich auch schon von Anfang an vielversprechend, los geht's mit Sabrina und der HariBAIR gen Süden.


Es ist ein traumhaft entspannender Aufenthalt in einem echt schönen Hotel. Die Griechen sind freundlich und uns Deutschen wohlgesonnen und niemand spricht uns auf Angela Merkels Sparprogramm an :-)





sehr EMPFEHLENSWERT...


Dienstag, 3. April 2012

la mar

Kleines Plätschern großes Rauschen,

Wasserberge die sich bauschen

ewig weit und doch ganz nah

seit Ewigkeiten ist es da.

Ernährt, birgt Wunder, fasziniert,

so manche Seele sich verirrt.

Tiefblau und klar; Du fehlst mir sehr

Bin bald zurück am Strand, im Meer.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Fest der Familie, mit allem was dazu gehört

Weihnachten jahrein, jahraus
Immer mit dem festtagsschmaus
Da geht die Diskussion schon los
Was kochen wir in dem Jahr bloß
„Ein Braten“ schreit der Vater laut
„Oder Gans mit knusprig Haut
Fleisch ja wohl auf jeden Fall
Alles andre kommt nicht zur Wahl!“
Der Schwiegertochter schmeckt es nicht,
sie will kein tierisches Gericht!
Die Tante findet Ente auch nicht gut
Fest des Friedens ohne Blut!
Und wenn schon Fleisch dann nicht so fett
Das geht sonst nicht mehr von der Hüfte weg
Dann der Stress mit den Geschenken ,
daran will ich gar nicht denken
Was für ein Baumschmuck, was ist der passende farbenton?
Fest der Liebe bitte ohne Diskussion!
Der Tag des Festes fängt schon morgens an
Mit vorbereiten fürs essen stundenlang.
Dann wir noch zum Bahnhof gerauscht
Kurz vor knapp sind dann alle im weihnachtlichen Haus.
Schnell noch geduscht der Vater schreit:
„Es liegt noch kein Hemd für mich bereit“
Jetzt geht’s los mit einem Glas Sekt,
etwas das ausnahmsweise allen schmeckt.
Zu Tisch, zu Tisch, alle sind bereit
Und schon entbrennt der erste Streit
Es wird gefachsimpelt und zwar nicht zu knapp
Vielleicht löst man es am besten mit: „Rübe ab“
Ab zur Bescherung unter den brennenden Baum,
eines jeden Kindes Traum
Weniger Geschenke sollen es dieses Jahr sein?
Und dann kommt man wieder fast nicht zur Bürotür rein.
Harry Belafonte ersetzt das Orgelkonzert
Alle Jahre wieder, wird er gehört.
Nach der Bescherung mit schönen Geschenken
Kann man dann doch wieder ans essen denken
Voll Stolz wird etwas brutzelndes aus dem Ofen präsentiert
Und mit Gemüse daneben garniert.
Je länger der Abend desto besser der Wein
Darf es noch ein Gläschen sein?
Vorsicht ist angebracht: Trink nicht so viel,
oder vielleicht doch noch einen Schnaps, aber bitte recht kühl.
Schon geht’s weiter mit dem Wortgefecht
Mal schauen, wer hat denn in diesem Jahr recht.
Emotionen wildes Geschrei,
doch nie kommt es zur Keilerei
Familie und Weihnachten das passt nicht zusammen
Und doch lässt sich der Fluch des Datums nicht bannen.
Alle miteinander an einem Tisch
Egal ob mit Gemüse, Fleisch oder Fisch.
Trotz des Gezeters es wird viel gelacht,
Das ist es genau was eine Familie ausmacht.
Es gibt so viele Menschen auf unserer Welt
einsam und ohne einen Pfennig Geld
Ich bin sicher wenn man sie fragt was wollen sie am liebsten haben
Keinen Reichtum, keine Gaben;
Jemand zum Streiten, lachen und fröhlich sein
Sie wünschen sich in den Kreis einer Familie hinein.
Mir scheint es wichtig eine Tradition zu erkennen
Und nicht aus einer Laune davor wegzurennen.
Ich kenne niemanden der sich vorm Heiligabend drückt
Und mir erscheint das echt verrückt.
Egal ob man diskutiert und sich empört
Fest der Familie, aber mit allem was dazu gehört

Dienstag, 1. November 2011

Insel der Ruhe

"Wenn Du dem Gedränge der Welt entfliehen willst; wenn Du Dich vergewissern willst, dass es auf der Erde einen Frühling und blühende Bäume gibt; wenn Du Dich den Sternen nähern willst...gehe hin, zur Insel der Ruhe!" (Santiago Rusinol)
Ich spreche von Mallorca. Da war ich nämlich mit Anuschka im Oktober eine abwechslungsreiche Woche lang. Absolut empfehlenswert; stille Buchten, karge Felsen, Orangengärten, Palma-die grösste Altstadt Europas, maurische Architektur, farbenfrohe Märkte, Palmen, turbulente Strassencafes und vieles mehr.
Wir haben in 7 Tagen wirklich ein abwechslungsreiches Programm gehabt, zum Beispiel eine wunderbare Zugfahrt mit einer historischen Eisenbahn durch die Plantagen von Zitrusfrüchten zur lebendigen Kleinstadt Soller. Orangen machten den Ort reich. Und noch heute werden die süssen Früchte in alle Welt exportiert.Mallorca ist Süden. DER Süden. Das wird mir in Valdemossa dem höchstgelegenen Dorf der Insel bewusst. Mit einem angenehm südlich langsamen Dorfleben und vielen kleinen Gässchen und den verwinkelten Steinhäusern, den blumengeschmückten Fasaden am Hang gelegen gewinnt das charmannte Dörfchen sofort das Herz des Besuchers.
Auch sehr eindrucksvoll war der Ausflug zum Cap Formentor. Immer wieder liessen sich wohl Maler und Dichter von den bizarren Felsformationen beeindrucken , zwischen die sich türkisblaue Buchten mit winzigen, schneeweissen Sandstränden schieben. Auf einer Panoramastrasse die ihrem Namen alle Ehre macht brausen wir mit Mietwagen "Carlo" von Port de Pollenca 20 kurvige Kilometer zur Nordspitze der Insel dem Cap Formentor.Ein weiterer Höhepunkt ist Palma, die Hauptstadt der Insel. Quirliges Leben spielt sich auf den arkadengesäumten Eikaufsstrassen, Plätzen und Flaniermeilen ab.
Die Kathedrale an sich ist schon eine Sehenswürdigkeit. Eigebettet zwischen Hafen mit Palmenalleen an der Uferfront und der verwinkelten Altstadt throhnt sie mayestätisch über einer der reizfollsten Städte des Mittelmeerraums. Palma ist eine Shoppingfalle; so viele schöne Geschäfte mit unterschiedlichsten Dingen, da fällt es schwer sich am Ende des Tages nicht mit 20 Einkauftüten am Arm wiederzufinden. (Wir schaffen es mit ca 10)Irgendwann gehe ich bestimmt wieder in den Süden ;-)